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Website selbst erstellen | Ratgeber für Anfänger

INHALTSVERZEICHNIS

Website selbst erstellen

Du möchtest deine eigene Website erstellen, hast auch schon ein Design, aber weißt noch nicht wie du es umsetzten sollst? Dann zeige ich dir jetzt, wie du möglichst leicht deine eigene Seite erstellen kannst.

Kurzfassung: Wie erstelle ich meine eigene Website?

Wenn du bereits ein Design hast und dieses nur noch umsetzten musst, dann überleg dir, ob du es programmieren oder im Homepage Baukasten bauen willst. Hier wirst du viel Zeit einplanen müssen. Mindestens 3 Wochen und wenn du keine Erfahrung hast, noch viel länger.

Warum brauche ich eine eigene Seite?

Eine eigene Website ist heut zutage selbst verständlich, schließlich benutzen allein in Deutschland 82 % der Menschen das Internet täglich  (Stand 2021). Wenn du keine Website hast, verlierst du nicht nur 24-stündige Erreichbarkeit, sondern auch potenzielle Kunden, die zur Konkurrenz gehen, die eine Website haben.

Du kennst das sicher von dir selbst. Bevor du etwas kaufst, wie z.B. einen Fernseher oder ein Handy, informierst du dich vorab im Internet und vergleichst Angebote.

Das Online-Angebot ist nahezu unbegrenzt und es gibt eine riesige Auswahl. Du musst dich also, um konkurrenzfähig zu bleiben, dort platzieren, wo die Aufmerksamkeit liegt. Andernfalls wirst du viele potenzielle Kunden an die Konkurrenz verlieren. Außerdem muss deine Website best- und schnellstmöglich von dir überzeugen.

Was brauche ich für eine eigene Website?

Grundsätzlich musst du dir zuallererst Gedanken darüber machen, was du überhaupt benötigst. Je nach Größe und Komplexität brauchst du ein Tool, dass dir die Verwaltung darüber erlaubt. Stell dir dafür folgende Fragen: Braucht jede Seite ein eigenes Design oder reicht mir eine Template-Seite völlig? Was ist das Ziel meiner Website? Der direkte Verkauf über einen Shop oder der Kontakt per Telefon und Mail? Wenn du das Ziel deiner Seite festgelegt hast, dann gehst du am besten so vor:

4 einfache Schritte:

  1. Website stylen und entwerfen
  2. Host und Domain aussuchen
  3. CMS auswählen und installieren
  4. Die eigene Website erstellen

Einsteiger ohne Vorkenntnisse

Für Einsteiger, die Ihre erste eigene Seite bauen möchten, empfehle ich das CMS WordPress. Dort gibt es zehntausende von Plugins, etliche Themes und Templates, sowie eigene Baukasten Systeme.

Themes

Themes kannst du dir als ein schlecht veränderbares Template vorstellen. Themes sind ein Bündel an Designelementen und im Zusammenhang mit der Website-Erstellung hauptsächlich in CMS WordPress bekannt. Für WordPress gibt es Themes wie Sand am Meer. Um das richtige zu finden, gibt es Filter, die es dir erlauben nach deiner Branche zu filtern. Für ein Hobby Projekt kannst du ein kostenloses Theme wählen, wenn du aber einen Webauftritt für deine Firma gestalten willst, rate ich dir grundsätzlich davon ab, da sich auf einem Theme schlecht aufbauen lässt. Die Ausnahme stellt dar, wenn du einen Theme-Entwickler hast, der das Theme programmieren kann.

Vorteil:

Es gibt Unmengen an kostenlosen Themes. Die Guten, Kostenpflichtigen fangen bei 80 € an und sind nach oben preislich offen.

Ein Theme lässt sich sehr schnell einbinden. Somit musst du nur noch deine Inhalte einfügen.

Nachteil:

Möchtest du dein Theme verändern oder darauf aufbauen, wirst du einen Entwickler beauftragen müssen, außer du kannst selbst programmieren.

Durch die Einschränkungen eines Themes lässt es sich nur schwer skalieren.

Homepage Baukasten

Ein Homepage-Baukasten ermöglicht es dir, direkt auf deiner Website zu arbeiten und Veränderungen live zu betrachten.

Vor- und Nachteile von Homepage-Baukästen

Vorteile:

Du brauchst keine Programmierkenntnisse, um deine eigene Seite erstellen zu können. So bleibt dir der lange und harte Weg erspart. Wenn du programmieren kannst, hilft es dir aber enorm bei der Umsetzung schwierigerer Designs.

Manche Homepage-Baukasten haben bereits eine Template Bibliothek, die dir sehr viel Arbeit abnehmen kann. Du kannst dir einfach ein Template auf deine Seite Laden und muss nur noch deine Texte einfügen und die Farben anpassen oder du baust auf dem Template auf und erweiterst deine Seite noch.

Der Homepage-Baukasten ermöglicht es dir außerdem eine Mobile-Version deiner Seite zu bauen, da jede Seite responsiv sein sollte.

Die Preise für die Software sind gering. Elementor zum Beispiel kostet in der Pro-Version nur 49 $ im Jahr. Es ist also für jeden bezahlbar.

Nachteile:

Fehlende Flexibilität: ein Homepage-Baukasten verfügt nur über eine begrenzte Anzahl an Funktionen, wenn du beispielsweise einen Zeitstrahl auf deiner Seite haben willst und dein Baukasten keinen hat, müsstest du ihn dir selbst programmieren. Allerdings bietet das CMS WordPress zum Beispiel so viele Plugins und Möglichkeiten, dass fast jedes erdenkliche Element bereits umgesetzt wurde.

Wenn deine Seite mehr als 1000 Unterseiten haben wird, ist vielleicht ein Homepage-Baukasten fehl am Platz. Bei so großen Seiten wird der Verwaltungsaufwand zu groß und die Website aufgrund ihrer Größe zu langsam.

Entscheidest du dich erst für einen Baukasten, dann bist du an diesen gebunden. Es ist recht kompliziert, zu einem anderen Baukasten zu wechseln. Wahrscheinlich müsstest du dann deine gesamte Seite von Grund auf neu bauen.

Achte bei der Auswahl des Anbieters darauf, dass keine Daten in die USA gehen, andernfalls können Verstöße gegen die DSGVO entstehen. Das gilt auch für Drittprogramme wie MailChimp, da hier Daten in den USA gelagert werden. Bedeutet im Endeffekt, dass du auf europäische Services zurückgreifen musst. Achtung, hierbei handelt es sich um keine Rechtsberatung!

Welchen Host-Anbieter soll ich wählen?

In der Regel bietet dir der Anbieter alles an: Hosting, SSL-Zertifikat, Domain, E-Mails und die Einrichtung des CMS.

Die meisten Baukästen haben bereits viele APIs integriert, so kannst du bei Elementor: PayPal, Kontaktformulare, Adobe Fonts (Type Kit), reCAPTCHA V3 (Bot Schutz), etc. alles mit nur wenigen klicken integrieren und auf deiner Website direkt verwenden.

Oft haben Web-Hosts eine integrierte Firewall mit Brute-Force-Protection. Damit wird verhindert, dass deine Seite von einem Hacker übernommen werden kann. Es gibt aber viele Sicherheitslücken, denen nur du zuvorkommen kannst, indem du deine Softwares aktuell hältst.

Gute Web-Hosts haben Server mit geringen Downtimes. Bedeutet: deine Seite ist nahezu jederzeit erreichbar.

Wenn doch mal etwas schiefläuft, sollte der Support des Web-Hosts immer schnell erreichbar sein, um mögliche Server Problem zu beheben und so eine reibungslosen Uptime deiner Seite zu gewährleisten. Gerade dann, wenn du völlig neu in diesem Thema bist, ist das ein unverzichtbarer Service.

Wie wähle ich den richtigen Homepage-Baukasten?

Achtung hierbei handelt es sich um keine Rechtsberatung! Ziehe für Rechtliche Fragen immer einen Anwalt hinzu!

Ohne lang um den heißen Brei rumzureden, empfehle ich ganz klar Elementor, da es Einsteiger freundlich ist und etliche online Tutorials dazu verfügbar sind. Elementor ist sehr umfangreich und es wird regelmäßig upgedatet. Von dem „Cloud Website Builder“ muss ich allerdings abraten, da „Cloud Websites“ den amerikanischen CDN-Service von „Cloudflare“ verwenden. Der Server von Elementor liegt in Belgien, was kein Problem darstellt.

WiX

Vorteile:

WiX bietet einiges an Gestaltungsmöglichkeiten. Dabei fallen die vielen verschiedenen Fonts, aus denen du wählen kannst, auf und die Möglichkeit eigene Fonts hochzuladen und zu verwenden. Zusätzlich bietet WiX eine Auswahl an Templates, damit du nicht von null starten musst und auf diesen aufbauen kannst.

Um deine Arbeitsprozesse zu erleichtern bietet WiX dir außerdem die Automatisierung von E-Mails, Marketing & SEO Tools, Analyse & Reports und sogar Finanz-Berichte für Shops.

Besondere Funktionen, die mir aufgefallen sind, sind unter anderem ein Live-Chat mit denen du mit dem Nutzer kommunizieren kannst, ein integrierbarer Online-Shop, ein Buchungssystem und vieles mehr.

Ein umfangreiches Help Center wird auch geboten, in dem du alles nachlesen kannst, was du brauchst, um deine eigene Seite zu erstellen. Auf YouTube findest du außerdem reichlich Tutorials, die dir helfen beim Bau deiner Seite.

Für Entwickler gibt es den „Developer Mode“ mit dem du deinen eigenen JavaScript in die Seite einfügen kannst. Des Weiteren werden dir APIs und Node.js geboten.

Die Marketing-Kampagne von WiX war sehr amüsant.

Standard-Support ist bei allen kostenpflichtigen Paketen enthalten

Nachteile:

Für 6.54 € /Monat könnt ihr bei WiX eure eigene Domain verbinden und bekommt 500MB Speicherplatz, allerdings wird auf eurer Seite Werbung von WiX angezeigt, was bei einer professionellen Firmen Website, überhaupt nicht sein sollte. Ab 11.90 /Monat bekommst du das „Combo“ Paket, dass es dir erlaubt eine Seite zu erstellen auch Werbung von WiX.

Du kannst nicht auswählen, wo deine Seite gehostet wird, was schnell Probleme verursachen kann, wenn deine Seite in den USA gehostet wird. Das macht es nahezu unmöglich WiX zu verwenden. Es gibt aber bereits eine Abstimmung den Host-Server zu ändern.

Solange man den Standort der Server nicht nach Europa verlegen kann und sicherstellt das keine Nutzerdaten in die USA gehen, ist WiX ein No-Go aus Datenschutz Gründen!

Jimdo

Vorteile:

Bevor du eine Seite bei Jimdo erstellen kannst, werden dir einige Fragen zu deiner Seite gestellt und dir dadurch geholfen das richtige Template auszuwählen. Du kannst auch den Dialog überspringen und fängst von ganz neu an.

Zusätzlich erhältst du Tools für Statistiken, Marketing, Onlineshop, Buchungen dazu und sogar einen Logo Creator, damit du dein eigenes Logo erstellen kannst.

Jimdo ist ein deutsches Unternehmen.

Es gibt eine kostenlose Testversion, mit der du sogar deine Seite veröffentlichen kannst, allerdings nur als Subdomain von Jimdo.

Eine SSL-Verschlüsselung ist kostenlos dabei.

Damit du auch unterwegs deine Seite bearbeiten kannst, gibt es eine eigene IOS und Android App. Falls dir z.B. noch ein Rechtschreibfehler auffällt, kannst du ihn so schnell verbessern.

Die Bedienung des Website-Editors ist sehr leicht per Drag-and-drop machbar und das Template ist mit nur einem Klick veränderbar. So sparst du dir sehr viel Zeit, wenn dir eine Farbe nicht gefällt oder du eine andere Schriftart haben möchtest.

Es gibt auch einen Rechtstexte-Generator für Abmahnungsschutz.

Nachteile:

Wenn du nicht das Unlimited Paket nimmst, bist du immer an eine Begrenze Anzahl an Unterseiten gebunden.

Es gibt Werbung auf deiner Seite in der kostenlosen Version.

Die Serverstandorte sind in der ganzen Welt verteilt, das heißt du hast keine Kontrolle über die Daten. Wenn es möglich ist die Daten nur in Europa zu halten, hat der Baukasten ein gutes Potenzial.

GoDaddy

Vorteile:

Auch hier werden dir einige Fragen zu deiner Firma und deiner noch nicht vorhanden Website gestellt. Dadurch wird auch hier ein Template-Vorschlag kreiert. Inhalte kannst du danach auch hinzufügen, um deine Seite zu personalisieren.

Go Daddy bietet eine zeitlich 99,9 % garantierte Online-Erreichbarkeit.

Es gibt einen deutschsprachigen Support, was die Kommunikation deutlich erleichtern kann.

Zusätzlich bekommst du einen kostenlosen Probemonat.

Nachteile:

Im Webhosting Vertrag ist kein SSL-Zertifikat enthalten und muss für 80 € hinzugekauft werden, obwohl SSL-Zertifikate von Let´s Encrypt kostenlos sind. Stattdessen werden dir die SSL-Zertifikate von GoDaddy angeboten.

Der Support ist am Wochenende nicht erreichbar.

Es gibt keine Klarheit darüber, wo die Server stehen, und man hat keine Möglichkeit den Standort selbst zu wählen.

SEO-Tools stehen dir erst beim Standard-Paket für 9 € im Monat zur Verfügung.

Ionos

Vorteile:

Bietet viele Vorlagen. Auch viele hochwertige.

Die Auswahl an Vorlagen bei Ionos ist wirklich groß und die Vorlagen sehen sehr hochwertig aus.

Es wird eine zeitliche 99,9% Online-Verfügbarkeit garantiert.

Der Support von Ionos ist rund um die Uhr aktiv, falls du auch mal nachts Hilfe benötigst.

Die Rechenzentren von Ionos liegen in Deutschland.

Nachteile:

Es gibt keine kostenlose Version, in der man den Host erst ausprobieren kann, allerdings gibt es eine Geld-zurück-Garantie.

Der Kündigungsprozess ist bei Ionos sehr mühselig, da man dort anrufen, und seine Kündigung bestätigen muss. Ich selbst wurde im Kündigungsprozess 3-mal weitergeleitet, bevor ich endlich kündigen konnte.

Google

Vorteile:

Der Baukasten lässt sich sehr leicht und intuitiv bedienen.

Das Tool von Google ist völlig kostenlos und es gibt eine keine kostenpflichtige Version.

Nachteile:

Der Funktionsumfang ist enttäuschend gering, vor allem wenn man bedenkt, was für ein Gigant Google ist und zusätzlich sind die Gestaltungsmöglichkeiten sehr gering.

Hier wird eine Subdomain von Google verwendet.

Die Auswahl an Vorlagen ist sehr eingeschränkt.

Eine Seite datenschutzkonform über Google zu erstellen ist ein Ding der Unmöglichkeit, was Google sofort unbrauchbar macht.

Weebly

Vorteile: Selbst bei dem kostenlosen Paket ist das SEO-Tool enthalten, man braucht also keine teure Pro-Version. Du kannst direkt aus allen Themes auswählen. Für deine E-Mails gibt es eine integrierte Spam-Protection, somit musst du keine Kostenpflichtige hinzubuchen. Nachteile: Bei dem kostenlosen Paket bekommst du nur 500 MB Speicher, was definitiv zu wenig ist. Damit du mehr bekommst, brauchst du mindestens die Pro-Version von Weebly. Bei Weebly erhältst du eine Subdomain in der kostenlosen Version, außerdem wird Werbung auf deiner Seite von dem Anbieter angezeigt.

Vorteile:

Es werden täglich Backups von deiner Seite gemacht, was mir selbst bereits die ein oder andere Seite schon gerettet hat.

Alle Server haben ihren Standort in Europa.

SSD-Hosting ist der Standard, was zu einer schnelleren Performance führen kann.

Es gibt eine festgelegte Anzahl von Kunden pro CPU-Kern, so wird sichergestellt, dass deine Seite nicht so schnell in die Knie geht.

Nachteile:

Bei jedem Paket ist nur ein kostenloses SSL-Zertifikat dabei, so werden mehrere Projekte schnell teuer, da keine eigenen SSL-Zertifikate eingebunden werden können.

Da in der Basisversion ein responsives Design nicht möglich ist, fällt die Basisversion sofort flach, schließlich geschehen 80 % + des Online-Traffics über mobile Endgeräte.

Wie jedes andere CDN ist der Anbieter mit Vorsicht zu betrachten, da es nicht verhinderbar ist, Daten an Dritte weiterzugeben.

Die Anzahl an Vorlagen ist gegenüber der Konkurrenz eingeschränkt, was kein Problem ist, wenn du ein eigenes Webdesign hast oder eines erstellen willst.

Webflow

Vorteile: Die Akademie von Webflow ist wirklich einzigartig. Man kann wirklich sagen, dass die Videos mit Liebe, Humor und Begeisterung aufgenommen wurden. Auch wenn du dich gegen Webflow entscheidet, kannst du dir ihre Akademie anschauen, weil sie sehr gut erstellt worden ist. Animationen mit Webflow zu erstellen ist sehr leicht, egal ob die Animation komplex und einzigartig oder ein einfacher Parallaxen Effekt sein soll. Wenn dir das Spaß macht, kannst du hier deiner Kreativität freien Lauf lassen. Es gibt eine unbegrenzte Testphase von Webflow, allerdings nur mit Wasserzeichen und Subdomain. Nachteile: Bei der kostenlosen Version erhältst du nur eine Subdomain. Die Server sind leider über das Amazon AWS-Network verteilt, unter anderem in den USA, was es schwierig macht es zu verwenden. Da Webflow nicht so groß ist wie WordPress, gibt es natürlich nicht so viele Plugins, das setzt dir ein paar Grenzen, die es in WordPress nicht gibt.

Elementor

Vorteile:

Für nur 49 $ im Jahr bekommst du das Premium Plug-In von Elementor, mit dem du wirklich sehr gute Websites erstellen kannst.

Aufgrund der riesigen Popularität von Elementor gibt es viele Plugins, die um das Plugin entstanden sind und dir Anbindungen oder zusätzliche Elemente bieten.

Die Auswahl der bestehenden Templates ist auch beträchtlich und bieten für fast alle Seiten-Typen etwas.

Integrationen gibt es auch reichlich, wie Google Maps oder MailChimp, leider sind die meisten aufgrund der rechtlichen Änderungen im Datenschutzbereich nicht mehr nutzbar.

Auf YouTube findest du Unmengen an Tutorials, die dir erklären, wie du deine eigene Seite bauen kannst. Fonts lassen sich leicht lokal einbinden, allerdings ist der Prozess sehr langwierig.

Elementor wird ständig erweitert und bieten dadurch neue Features, wie die neuen dynamischen Elemente, die dir sehr viel Arbeit abnehmen können.

Nachteile:

Elementor bietet dir ein eigenes Hosting an, allerdings solltest du es wegen des integrierten CDN nicht verwenden, auch wenn die Server in Belgien stehen. Wenn es möglich ist, das CDN zu deaktivieren, wäre der Hosting-Service nutzbar.

Wenn du größere einzelne Seiten erstellst, merkst du, wie deine Seite immer langsamer lädt. Es wird aber an Möglichkeiten gearbeitet die Seiten zu beschleunigen.

Da viel CSS und JS benutzt wird, bist du bei Elementor auf die Komprimierung von JS und CSS angewiesen.

Mittlerweile müssen Google Fonts lokal eingebunden werden, damit ist die Pro-Version Pflicht, für eine abmahnsichere Seite.

Warum du keinen kostenlosen Baukasten verwenden solltest

Für ein Hobby-Projekt eignen sich die meisten der Anbieter, weil eine Subdomain völlig ausreicht, um deine Seite zu veröffentlichen. Im Idealfall suchst du dir einen Host, der nicht zu viel Werbung macht und deine Baukasten-Werkzeuge nicht allzu sehr einschränkt. Meine Empfehlung für ein Hobby-Projekt ist daher Webflow.

W3 School ist sehr empfehlenswert, wenn du deine Website selbst coden und stylen willst. Dort findest du ein kostenloses Hosting und auch gleich alle Informationen zum selbst programmieren.

Bei einer Firmen Website rate ich dir Grundsätzlich von einer kostenlosen Version ab, außer du möchtest das Baukasten-Tool nur testen, da die Baukästen im Funktionsumfang meist eingeschränkt sind. Außerdem erhältst du immer nur eine Sub-Domain, da eine .de Domain 9.90 € im Jahr kostet. Diese Kosten wälzt der Anbieter auf dich ab. Der Hauptgrund ist aber, dass die Performance deiner Seite darunter leiden wird. Bei einer kostenlosen Version wird dir kaum RAM zur Verfügung gestellt und das Sharing der CPU ist auch schlecht für dich. So wird deine Seite langsamer laden und damit verlierst du langfristig Kunden.

Die kostenlosen Versionen von Google, Wix, etc. bieten dir leider nur eine Subdomain, das heißt deine gewählte URL wird über die Adresse des Anbieters geleitet. Zum Beispiel: https://deine-homepage.wixsite.com. Wenn du als professionelles Unternehmen auftreten willst geht das gar nicht. Du selbst würdest wahrscheinlich einer solchen Seite auch nicht vertrauen.

SEO Technisch ist das Ganze auch sehr schwierig, da du eine Subdomain von deinem Anbieter bist und keine eigenständige Seite.

Wenn du allerdings nur dem Homepagebaukasten ausprobieren möchtest oder ein Hobby Projekt machst, dann ist das völlig in Ordnung.

Eingeschränkter Funktionsumfang

Programme wie Elementor bieten dir die Möglichkeit ihr Produkt kostenlos zu verwenden, damit du dir ein Bild davon machen kannst. Die Funktionen sind allerdings eingeschränkt. Damit du den vollen Umfang des Tools nutzen kannst, musst du dir das Programm kaufen. Für eine Hobby-Seite wäre das kostenlose Elementor ausreichend, aber Firmen brauchen fast immer den vollen Funktionsumfang.

Werbung

Bei den kostenlosen Tools, unter anderem von Webflow, bekommst du auf deine Seite Werbung von deinem Anbieter. Damit diese verschwindet, musst du dir das kostenpflichtige Abonnement holen.

Rechtssicherheit

Wenn du auf der sicheren Seite sein willst, solltest du mit einem Anwalt sprechen und dich beraten lassen. Grundsätzlich sollte dein Host/Anbieter in der EU sitzen, um die Weitergabe von Daten in nicht-EU-Länder zu verhindern. Informiere dich auch, ob dein Anbieter ein CDN hat, was Daten in nicht EU-Länder sendet.

In der Regel enthalten die meisten Angebote keine Rechtstexte wie für das Impressum oder eine Datenschutzerklärung notwendig. Da diese Texte aber Pflicht sind und du sicher Abmahnungen vermeiden willst, solltest du die kostenlosen Tools von E-Recht 24 verwenden. Ein Abmahncheck kann dir auch Aufschluss darüber geben, ob du auf deiner Seite nachbessern musst.

Datenschutz ist ein sehr heikles Thema und ich persönlich kann jedem nur ans Herz legen jemanden zu Rat zu ziehen, der wirklich Ahnung von der Materie hat.

Zusammenfassung

Danke, dass du den Artikel bis hier gelesen hast.

Eine Website zu erstellen ist nicht einfach, aber wenn du mit Zuversicht und einem Plan an die Sache rangehst, kannst du eine Website erstellen, die überzeugt. Lass dir bei der Bearbeitung genug Zeit und arbeite dich Stück für Stück voran.

FAQ

Ja. Um eine Seite zu erstellen, musst du kein Programmierer sein. Mit einem Homepage-Baukasten kann wirklich jeder eine Website erstellen. Du brauchst nur eine Domain, ein Design, deine Inhalte und kannst dann bereits anfangen. Mit Themes und Templates wird die die Mühe für ein eigenes Design großteils bereits abgenommen.

Bei Folgenden Anbietern findest du kostenlose Angebote:

Elementor WordPress

WiX

W3 School

Webflow

Weebly

SITE123

Jimdo

Strikingly

Webnode

Webador

Mit einem Homepage-Baukasten kannst du dir schon für nur 10 € im Monat eine eigene Website erstellen. Soll sie aber professionell erstellt werden, dann solltest du je nach Umfang mit mindestens 950 € rechnen.

Die einfachste Möglichkeit ist es, deine Website über einen Website-Baukasten zu erstellen, wie sie von WiX, Squarespace oder Weebly, angeboten werden. Anfängerfreundlich und ohne Vorerfahrung bedienbar.

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Philipp Lochmüller
Webentwickler und SEO-Experte
Meine Hauptaufgabe ist es, Websites zu erstellen und alle technischen Voraussetzungen für einen reibungslosen Betrieb zu schaffen. Außerdem bin ich zuständig für alle Fragen und Projekte rund um das Thema SEO. Die Erstellung einer Website und SEO gehen dabei Hand in Hand.
Philipp Lochmüller
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Webentwickler und SEO-Experte
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